>> Die Imkerei <<

Vom Hobby zum Beruf

Fünfzehnjährig begann ich im Jahre 1958 mit den Bienen. Mein Vater hatte sich bereits immer in ganz kleinem Rahmen mit der Imkerei beschäftigt. Oftmals war aber leider unser Bienenhaus in manchem Frühjahr wieder verwaist, wie im Jahr 1957 und 1958. Am 3. Juni 1958 flog in unser verwaistes Bienenhaus ein Schwarm zu.

Neben der Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft, begann ich mit viel Freude und Interesse das Hobby "Imkerei". Als mehr konnte man die zwei Völker, die ich 1958 eingewintert hatte, nicht bezeichnen.
Gehalten wurden die Bienen in einem Dreietager mit einem ganz kleinen Rähmchen. Die Größe dieses Rähmchens war 23 cm mal 18,5 cm. Die Bienen fühlten sich in diesen Beuten recht wohl. Und etwas Honig konnte meistens geerntet werden.
Da ich meine Völker gut pflegte, schwärmten diese auch fleißig. Jeder Schwarm wurde neu aufgestellt. Ein anderes Rähmchen und ein anderer Kasten wurden eingestellt. Es war ein Zweietager mit Hinterbehandlung. Eine Oberbehandlungsbeute wurde zu dieser Zeit nur von einigen Imkern empfohlen. 1965 stellte ich auf das Magazin um. Auch mit der Königinzucht wurde begonnen.
Ein entscheidender Schritt aus meiner heutigen Sicht war die Umstellung von der Einraumüberwinterung zur Zweiraumüberwinterung im Jahre 1970. Eine große Umstellung war noch der Umbau der Rähmchen auf Langohrrähmchen sowie der Bau hoher Böden mit der bienenfreien Bodenfütterung.
Mit jeder Neuerung war es möglich, mehr Völker zu betreuen. So wuchs ich langsam in die hauptberufliche Tätigkeit in der Imkerei hinein. Der Besuch der Landwirtschaftlichen Fachschule in der Wald- und Gebirgsbauernschule Hohenlehen vermittelte mir eine fachliche Ausbildung in der Land- und Forstwirtschaft. Im Jahre 1970 legte ich in der Imkereischule in Wr. Neustadt die Imker-Meisterprüfung ab. Seit mehr als 20 Jahren betreibe ich die Imkerei hauptberuflich.